Bei der 74. Lindauer Nobelpreisträgertagung trafen vom 29. Juni bis 4. Juli 2025 rund 30 Nobelpreisträger auf über 600 exzellente Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt. Schwerpunkt der diesjährigen Nobelpreisträgertagung war das Thema Chemie. Diese Gelegenheit nutzte Baden-Württemberg, um sich als führenden Wissenschaftsstandort zu positionieren. So organisierte Baden-Württemberg International (BW_i) im Rahmen von career start bw und im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zum Abschluss der Tagung eine Bodensee-Schifffahrt, bei der baden-württembergische Hochschulen mit den Nachwuchswissenschaftlern in Kontakt traten und begeisterte im Anschluss 18 internationale Talente bei einer Rundreise für die wissenschaftliche Karriere und Lebensqualität in THE LÄND.
Mit an Bord: Größen der baden-württembergischen Wissenschaftslandschaft
Zum Abschluss der #LINO25 lud das Land Baden-Württemberg die Teilnehmenden zu einer Schifffahrt auf der „MS Sonnenkönigin“ ein. Zu Beginn der Schifffahrt zur Insel Mainau präsentierten sechs Science Pitches spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte – ein inspirierender Auftakt, der neugierig machte auf mehr. Im ersten Oberdeck erwartete die Gäste anschließend eine vielseitige Forschungsausstellung: 14 baden-württembergische Hochschulen und Forschungseinrichtungen nutzten die Gelegenheit, um sich an Infoständen mit den internationalen Nachwuchsforschenden intensiv auszutauschen und ihre Arbeit vorzustellen. Vertreten waren dabei zum einen die Landesuniversitäten Freiburg, Ulm, Heidelberg, Stuttgart, Hohenheim, Tübingen, Konstanz und das KIT sowie die Hochschule Pforzheim. Aber auch Einrichtungen wie das Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (ICT), das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Max-Planck-Institut für Festkörperforschung ließen sich die Gespräche mit den internationalen Talenten nicht entgehen. Heiko Stangl, Landeswettbewerbsleiter von Jugend forscht BW, merkt darüber hinaus an: „Seit vielen Jahren darf jeweils ein Projekt vom Landeswettbewerb "Jugend forscht" seine Ergebnisse an einem Infostand präsentieren. Der Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt ist sehr beeindruckend und von unschätzbarem Wert für die Zukunft. Die erhaltenen Rückmeldungen und Anregungen verstärken die Leidenschaft für die Forschung und bereichern die künftigen Projekte unserer Jungforschenden.“
Daneben unterstreicht auch die Universität Freiburg wie wertvoll die Veranstaltung ist, um bei internationalen Nachwuchstalenten Sichtbarkeit für die eigene Institution zu schaffen.