Boot mit großen Fensterfronten liegt am Hafen des Bodensees an
© Patrick Kunkel

Nobelpreisträgertagung 2025

Internationale Nachwuchswissenschaftler lernen THE LÄND als Top-Wissenschaftsstandort kennen

Im Rahmen der Nobelpreisträgertagung ermöglichte es BW_i baden-württembergischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, internationalen Nachwuchstalenten ihre vielfältigen Karrieremöglichkeiten im Bereich Chemie zu präsentieren.

Bei der 74. Lindauer Nobelpreisträgertagung trafen vom 29. Juni bis 4. Juli 2025 rund 30 Nobelpreisträger auf über 600 exzellente Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt. Schwerpunkt der diesjährigen Nobelpreisträgertagung war das Thema Chemie. Diese Gelegenheit nutzte Baden-Württemberg, um sich als führenden Wissenschaftsstandort zu positionieren. So organisierte Baden-Württemberg International (BW_i) im Rahmen von career start bw und im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zum Abschluss der Tagung eine Bodensee-Schifffahrt, bei der baden-württembergische Hochschulen mit den Nachwuchswissenschaftlern in Kontakt traten und begeisterte im Anschluss 18 internationale Talente bei einer Rundreise für die wissenschaftliche Karriere und Lebensqualität in THE LÄND.

Mit an Bord: Größen der baden-württembergischen Wissenschaftslandschaft

Zum Abschluss der #LINO25 lud das Land Baden-Württemberg die Teilnehmenden zu einer Schifffahrt auf der „MS Sonnenkönigin“ ein. Zu Beginn der Schifffahrt zur Insel Mainau präsentierten sechs Science Pitches spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte – ein inspirierender Auftakt, der neugierig machte auf mehr. Im ersten Oberdeck erwartete die Gäste anschließend eine vielseitige Forschungsausstellung: 14 baden-württembergische Hochschulen und Forschungseinrichtungen nutzten die Gelegenheit, um sich an Infoständen mit den internationalen Nachwuchsforschenden intensiv auszutauschen und ihre Arbeit vorzustellen. Vertreten waren dabei zum einen die Landesuniversitäten Freiburg, Ulm, Heidelberg, Stuttgart, Hohenheim, Tübingen, Konstanz und das KIT sowie die Hochschule Pforzheim. Aber auch Einrichtungen wie das Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (ICT), das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Max-Planck-Institut für Festkörperforschung ließen sich die Gespräche mit den internationalen Talenten nicht entgehen. Heiko Stangl, Landeswettbewerbsleiter von Jugend forscht BW, merkt darüber hinaus an: „Seit vielen Jahren darf jeweils ein Projekt vom Landeswettbewerb "Jugend forscht" seine Ergebnisse an einem Infostand präsentieren. Der Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt ist sehr beeindruckend und von unschätzbarem Wert für die Zukunft. Die erhaltenen Rückmeldungen und Anregungen verstärken die Leidenschaft für die Forschung und bereichern die künftigen Projekte unserer Jungforschenden.“

Daneben unterstreicht auch die Universität Freiburg wie wertvoll die Veranstaltung ist, um bei internationalen Nachwuchstalenten Sichtbarkeit für die eigene Institution zu schaffen.

Unser Ziel war es, die nachhaltigen und innovativen Forschungsaktivitäten der Universität Freiburg im Bereich der solaren Energiegewinnung und -speicherung zu präsentieren. Die Teilnahme an der NPT bot eine einzigartige Gelegenheit, unsere Arbeit mit der nationalen und internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft zu teilen, wertvolle Impulse von Nobelpreisträgern zu erhalten und zentrale Themen für die gemeinsame Weiterentwicklung wissenschaftlicher Initiativen zu diskutieren.

Dr. María Belén Camarada Universität Freiburg

THE LÄND: Nächster Halt in der wissenschaftlichen Karriere junger Talente

Um ausgewählten Talenten tiefgreifendere Einblick in die Arbeit der baden-württembergischen Forschungseinrichtungen zu geben, organisierte BW_i im Anschluss an die Nobelpreisträgertagung bereits seit mehr als 10 Jahren eine Rundreise durch die Wissenschaftslandschaft des deutschen Südwestens. Analog zur Tagung orientierte sich die Delegation am Schwerpunktthema „Circular Chemistry“.

18 ausgewählte Nachwuchswissenschaftler aus 14 verschiedenen Ländern konnten ihre Karrierechancen an den Spitzenuniversitäten in Baden-Württemberg entdecken. Neben exklusiven Touren durch die Universitäten Konstanz, Ulm, Hohenheim, Stuttgart, Heidelberg und das KIT lernten die Doktoranden und Postdocs auch das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, das Pilotprojekt RoKKa sowie das Helmholtz-Institut und das Labor des Exzellenzclusters POLiS in Ulm kennen. Für alle Teilnehmenden sei die Reise eine einzigartige Gelegenheit gewesen, die ressourcenstarke Forschung in Baden-Württemberg kennenzulernen; darunter auch einige, die ihren nächsten Karriereschritt in THE LÄND planen. So betont Yu Jing: „If I hadn't come, I wouldn't have known. It’s really worth it to explore THE LÄND.”

 

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Eine Gruppe internationaler Forscher in weißen Kitteln

Die internationalen Nachwuchswissenschaftler bestaunen die tolle Forschungsausstattung im POLiS Lab auf ihrer Rundreise.

Eine Gruppe junger Forscher steht vor dem Schloss der Universität Hohenheim

18 Doktoranden und Postdocs bei ihrem Besuch an der Universität Hohenheim.

Internationale Forscher stehen in Räumlichkeiten des KIT

Am KIT lernten die Teilnehmenden der Rundreise mehr über die Forschung im Bereich des chemischen Recyclings.

Internationale Forscher schauen sich Laborausstattung an

Das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung bot tolle Einblicke hinter die Kulissen.

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Typ
News
Autor
Datum
23.07.2025

Henriette Born

Talent- & Hochschulservice

Elke Hölle

Talent- & Hochschulservice

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