Markterkundung als Beschleuniger
„Die Reise hat unser Unternehmen um Faktor fünf oder zehn vorangebracht“, sagt Christoph Nguyen. Julian Wright ergänzt: „Baden-Württemberg International hat uns eine Plattform ermöglicht, die wir in dieser frühen Phase so nicht gehabt hätten. Dadurch konnten wir unsere Lösung erstmals auf einem internationalen Messestand präsentieren.“
Durch die prominente Platzierung des Messestands sowie eine Pitch-Session auf der Bühne knüpfte das Start-up Kontakte zu globalen Technologiekonzernen wie Google und Honda sowie zu internationalen Investorinnen und Investoren. Viele Gespräche führten zu einer zentralen Erkenntnis: Während avorne zunächst davon ausging, dass japanische Unternehmen primär an einer Skalierung im eigenen Markt interessiert seien, zeigte sich vor Ort ein anderes Bild. Für mehrere potenzielle Partner war entscheidend, wie sie sich mithilfe von avorne auf dem europäischen Markt positionieren können.
Damit eröffnete sich für avorne ein neues Geschäftsmodell: Die Lösung ermöglicht es japanischen Technologieunternehmen, effizient in Europa Fuß zu fassen. „Mit unserer Plattform öffnen wir internationalen Unternehmen gezielt den europäischen Markt. Das ist für uns ein enormer strategischer Mehrwert“, so Nguyen.
Ein Blick über den Tellerrand
Für das Gründerteam war die Reise eine einmalige Gelegenheit, den Blick über das heimische Ökosystem hinaus zu erweitern. Sie markierte den Beginn einer deutlich ambitionierteren Internationalisierungsstrategie. Die Impulse aus Tokio wirken bis heute nach: Neben Japan rücken nun weitere internationale Hotspots wie Dubai, das Silicon Valley und Singapur in den Fokus.
Die Teilnahme an der Markterkundungsreise stellt für avorne einen der wichtigsten Meilensteine in der bisherigen Entwicklung des Unternehmens dar. Neben wertvollen internationalen Kontakten konnte das Start-up ein neues Geschäftsmodell etablieren, erste Kundschaft in Japan gewinnen und seine globale Positionierung nachhaltig schärfen.